Gefahr für Betreiber mit externem Strombedarf?

Aktualisiert am 2. November 2017 Gesetzgebung
0 am 2. November 2017

„Bund ernennt Tausende Unternehmen zu Stromlieferanten“ liest man in diesem Artikel der Welt. Worum geht es? Es soll eine neue energiewirtschaftliche Meldepflicht für Unternehmen geben. Klingt erst einmal wie die Ankündigung einer unbedeutenden Verordnung, wie sie tagtäglich durch die Medien huschen, mündet aber in einer Belastung der Wirtschaft, denn die Meldepflicht trägt zum Aufbau neuer bürokratischer Prozesse bei. Denn Unternehmen, die zeitweise Strom an Dritte abgeben, wären demnach als Stromlieferanten einzustufen.

Was bedeutet das für Street Food Betreiber? Viele Foodtrucker und Street Food Unternehmer sind auf Strom am Verkaufsstandort angewiesen. Sei es für den Betrieb der Grillplatten oder einer Friteuse. Die meisten Standortgeber – also Unternehmen oder Privatpersonen bei denen der Truck oder Stand platziert ist –verlangen kein Geld, denn sie profitieren meist von der Anwesenheit des Betreibers. Aber ganz unabhängig davon, ob Geld fließt oder nicht: Betroffen wären von der Meldepflicht alle „Stromgeber“. Auf mehr Bürokratie hat kaum jemand Lust und so droht die Gefahr, dass die sowieso schon heiß begehrten und oft schwer zu akquirierenden Standorte verloren gehen. Auch bei neuen Standortgebern würde damit die Argumentation eher komplizierter werden.

Was denkt ihr dazu?

 
  • gemocht von
  • wollnik1977
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